NEWSID: 1918
Datum: 16.04.2019 - 19:00 Uhr | Schleswig-Holstein

Bootstour endet in Tragödie mit mindestens einem Toten: Boot kentert auf der Flensburger Förde - Ein Insasse wird vermisst, zwei weitere unterkühlt gerettet - Geretteter verstirbt später im Krankenhaus

Boot war rund eine Seemeile vor der Küste gekentert und gesunken - Ersthelfer springt von eigenem Boot ins Wasser um Verunglückte zu retten - Feuerwehr muss Suche nach Vermisstem wegen Dunkelheit abbrechen

Bootstour endet in Tragödie mit mindestens einem Toten: Boot kentert auf der Flensburger Förde - Ein Insasse wird vermisst, zwei weitere unterkühlt gerettet - Geretteter verstirbt später im Krankenhaus: Boot war rund eine Seemeile vor der Küste gekentert und gesunken - Ersthelfer springt von eigenem Boot ins Wasser um Verunglückte zu retten - Feuerwehr muss Suche nach Vermisstem wegen Dunkelheit abbrechen

Datum: 16.04.2019 - 19:00 Uhr
Ort: Glücksburg bei Flensburg / Schleswig-Holstein / Schleswig-Flensburg

Es sollte vermutlich eine schöne Bootstour bei sonnigem Frühlingswetter auf der Flensburger Förde werden - doch für drei Insassen eines Bootes endete die Fahrt auf dem Wasser am Dienstagabend knapp zwei Kilometer vor der Küste in einer Tragödie.
Bei Böen mit Windstärke sechs kenterte das Boot plötzlich im bis zu 30 Meter tiefen Fahrwasser zwischen Flensburg und der Halbinsel Holnis bei Flensburg. Nach den Berichten eines Augenzeugens fielen die drei Menschen aus dem Boot ins Wasser. Der Ersthelfer selbst sprang ebenfalls in das nur sieben Grad kalte Wasser und versuchte die Schiffbrüchigen zu retten. Parallel dazu wählten andere Zeugen den Notruf. Sofort wurden mehrere Rettungsboote, Feuerwehren, Taucher sowie ein Rettungshubschrauber an die vermutete Unglücksstelle entsandt. Auch mehrere privat geführte Boote beteiligten sich an der Suchaktion. Durch die Rettungsboote konnten zwei Insassen des Bootes sowie der Ersthelfer schnell aus dem Wasser gerettet werden. Einer der Bootsinsassen erlitt so starke Unterkühlungen, dass er zunächst in Lebensgefahr schwebte. Er verstarb nach Angaben der Polizei später im Krankenhaus. Ein weiterer Bootsinsasse sowie der Ersthelfer wurden ebenfalls mit Unterkühlungen in eine Klinik eingeliefert.
Unklar ist indes noch das Schicksal des dritten Bootsinsassen: Trotz einer großangelegten Suche auf dem Wasser konnte der Vermisste bisher nicht gefunden werden.
Gegen 20.45 Uhr mussten die Einsatzkräfte die Suche aufgrund der einbrechenden Dunkelheit einstellen. Diese soll jedoch am Mittwochmorgen mit Sonnenaufgang sofort wieder aufgenommen werden.
Die Feuerwehr schätzt die Überlebenschancen des Vermissten in dem kalten Wasser jedoch als sehr gering ein, sofern dieser sich noch im Wasser befinden sollte.
Das gekenterte Boot sank nach dem Zwischenfall sofort auf den Grund der Förde und konnte bis zum Abend ebenfalls noch nicht lokalisiert werden.

© westkuesten-news.de / Karsten Schröder
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