NEWSID: 2035
Datum: 23.03.2020 - 12:40 Uhr | Schleswig-Holstein

Zwei Tote: Paketdienst-Sprinter prallt auf abbiegendes Traktorgespann - Fahrer und Beifahrer sterben

Männer wollten offenbar Pakete an Kunden ausliefern - Feuerwehr führt Sofortrettung der Insassen durch - Traktorfahrer erleidet Schock

Zwei Tote: Paketdienst-Sprinter prallt auf abbiegendes Traktorgespann - Fahrer und Beifahrer sterben: Männer wollten offenbar Pakete an Kunden ausliefern - Feuerwehr führt Sofortrettung der Insassen durch - Traktorfahrer erleidet Schock

Datum: 23.03.2020 - 12:40 Uhr
Ort: L305 bei Wesselburen / Schleswig-Holstein / Dithmarschen

Bei einem schweren Verkehrsunfall auf einer Landstraße in Dithmarschen sind heut morgen zwei junge Männer während ihrer Auslieferungstour für einen Paketdienst schwer verunglückt. Beide waren mit dem Mercedes Sprinter auf der Landesstraße 305 in Richtung Eidersperrwerk unterwegs. An einer Ampel wollte der Fahrer eines Traktorgespanns mit Anhänger nach links in einen Wirtschaftsweg abbiegen. Der Fahrer des Paketdienstwagens erkannte dies offenbar zu spät und prallte in das Heck des Anhängers. Die von Unfallzeugen alarmierten Rettungskräfte trafen bereits wenige später an der Unfallstelle ein. Die Feuerwehr führte eine sogenannte Crashrettung durch, bei der die beiden Eingeklemmten möglichst schnell aus den Trümmern des Transporters befreit wurden. Nach Angaben des Einsatzleiters waren beide zu diesem Zeitpunkt schon nicht mehr ansprechbar. Der wenig später eintreffende Notarzt konnte dann auch nur noch den Tod der beiden jungen Männer im Alter von 19 und 20 Jahren feststellen.
Der Fahrer des Traktorgespanns erlitt einen Schock und wurde mit einem Rettungswagen in die Notaufnahme eingeliefert. Ein Sachverständiger soll nun klären, warum der Fahrer das Traktorgespann übersehen hatte. Die Landesstraße war für mehrere Stunden voll gesperrt.

© westkuesten-news.de / Karsten Schröder
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Unsere O-Töne
O-Ton Martin Rathje - Stellvertretender Amtswehrführer des Amtes Büsum-Wesselburen: "Wir sind am heutigen Morgen um kurz nach 9 Uhr alarmiert worden zu einem Verkehrsunfall hier auf der Straße Richtung Eidersperrwerk. Als ich als erstes vor Ort war, fand ich einen PKW vor, ein Transporter, der auf ein landwirtschaftliches Gerät aufgefahren ist. Im Fahrzeug saßen zwei Personen die nicht mehr ansprechbar waren. Wir haben hier die Feuerwehren Schülp, Wesselburen und Büsum vor Ort gehabt. Sofort haben wir eine Crashrettung eingeleitet um die Personen aus dem Fahrzeug zu holen. Leider kam jedoch jede Hilfe zu spät. Zusätzlich waren noch ein Rettungshupschrauber, mehrere RTWs und ein Notarzteinsatzfahrzeug mit mehreren Notärzten im Einsatz. Wir haben umfangreiche Umleitungsmaßnahmen eingerichtet und warten jetzt auf den DEKRA-Sachverständigen. Anschließend werden wir die Unfallstelle wieder verlassen.
In Sachen Corona haben wir natürlich auch einige Sachen die wir beachten müssen.
Wir haben im Vorfelde viele Auflagen bekommen die wir auch in den Gerätehäusern umsetzten und auch jetzt in nachhinein haben wir gesehen, dass wir möglichst viele Kräfte die wir hier nicht brauchen rechtzeitig wieder zurück schicken. Alle Gerätschaften wurden auch dementsprechend desinfiziert und ordentlich gereinigt."

    Unsere Bilder
  • Totale der Unfallstelle
  • Feuerwehr und Rettungsdienst mit Großaufgebot vor Ort
  • Rettungshubschrauber im Anflug auf Unfallstelle
  • Total zerstörter Transporter an Heck von Traktorgespann
  • Traktor und Anhänger stehen auf Fahrbahn
  • Trümmerteile auf der Straße
  • Blick ins Innere des Transporters, ausgelöste Airbags
  • Rettungskräfte an Unfallfahrzeugen
  • Schnittbilder

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