NEWSID: 2060
Datum: 31.07.2020 - 06:06 Uhr | Schleswig-Holstein

Funken setzen Dach in Brand – Reetdachhaus zerstört - Rauchentwicklung war kilometerweit zu sehen

Reetdach wurde gerade erneuert - 130 Einsatzkräfte vor Ort - Gebäude war nicht mehr zu retten - Anwohner retten sich ins Freie

Funken setzen Dach in Brand – Reetdachhaus zerstört - Rauchentwicklung war kilometerweit zu sehen: Reetdach wurde gerade erneuert - 130 Einsatzkräfte vor Ort - Gebäude war nicht mehr zu retten - Anwohner retten sich ins Freie

Datum: 31.07.2020 - 06:06 Uhr
Ort: Stafstedt / Schleswig-Holstein / Kreis Rendsburg-Eckernförde

Großeinsatz am Donnerstagnachmittag für die Feuerwehren im Kreis Rendsburg-Eckernförde. Gegen 15.30 Uhr wurden die Wehren in die Gemeinde Stafstedt in die Straße Bargkoppel alarmiert. Als die ersten Einsatzkräfte am Brandort eintrafen, zog eine starke Rauchentwicklung aus einem Reetdachhaus. Umgehend versuchten die Helfer den Brand unter Kontrolle zu bekommen. Da das Feuer sich jedoch durch die Zwischendecke gefressen hatte und weiter ausdehnte, schafften es die Helfer nicht,  das Gebäude zu retten.
Die Rauchentwicklung war kilometerweit zu sehen. 130 Einsatzkräfte waren stundenlang  mit den Löscharbeiten beschäftigt. Nach Polizeiangaben war der Brand durch einen Kamin entstanden, als Funkenflug aus das Dach übersprang. Die Bewohner retteten sich demnach eigenständig aus dem Gebäude. Im Einsatz sind die Kräfte der Feuerwehren Stafstedt, Luhnstedt, Brinjahe, Embühren, Rendsburg, Haale, Jevenstedt, Hamweddel, Westerrönfeld, Nienkattbek, Nortorf und die technische Einsatzleitung. Die Kriminalpolizei war ebenfalls am Brandort.

© westkuesten-news.de / Florian Sprenger
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Unsere O-Töne
O-Ton Daniel Passig KFV Rendsburg: "Hier in Stafstedt ist ein Reetdachhaus in Brand geraten. Anfangs wurde das Dach gekühlt und versucht das Reet zu löschen. 
Aufgrund der enormen Hitzeentwicklung unterhalbes des Reets gelang dies jedoch nicht. So hat sich das Feuer weiter ausgebreitet und das Reet stand wenig später im Vollbrand. Mittlerweile wird das Reet von einem Bagger abgetragen und abgelöscht. Die Wasserversorgung klappte auch gut und der Einsatz wird noch einige Stunden dauern. Im Einsatz sind hier rund 130 Einsatzkräfte. Bei einem Reetdachhaus ist es immer besonders schwierig an die Glutnester heran zu kommen, weil das Reet immer sehr dicht gesteckt ist und Wasser adsorbiert. Wenn man es nicht rechtzeitig aufschneidet kommt man noch schwieriger an das Feuer ran. Die Löscharbeiten werden noch 3-4 Stunden dauern."

    Unsere Bilder
  • Rauchentwicklung steigt aus Dachbereich
  • Feuerwehr löscht von allen Seiten
  • Teleskopmast an der Einsatzstelle
  • Dachstuhl des Gebäudes brennt
  • Flammen am Gebäude
  • Wasserversorgung über einen Bach
  • Besprechung der Einsatzkräfte
  • Schnittbilder

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