NEWSID: 2130
Datum: 07.03.2021 - 22:24 Uhr | Schleswig-Holstein

Grausames Verbrechen in Mehrfamilienhaus: Mann ersticht seinen Kontrahenten und versucht sich mit Sturz von Fähre selbst zu töten

Mann gab im Krankenhaus an seinen Bekannten getötet zu haben - Notarzt kann nur noch Tod des Mannes in Wohnung feststellen - Spurensicherung vor Ort

Grausames Verbrechen in Mehrfamilienhaus: Mann ersticht seinen Kontrahenten und versucht sich mit Sturz von Fähre selbst zu töten: Mann gab im Krankenhaus an seinen Bekannten getötet zu haben - Notarzt kann nur noch Tod des Mannes in Wohnung feststellen - Spurensicherung vor Ort

Datum: 07.03.2021 - 22:24 Uhr
Ort: Brunsbüttel / Schleswig-Holstein / Kreis Dithmarschen

Ein grausames Verbrechen hat sich am Sonntagabend in einem Mehrfamilienhaus in einer Wohngegend im schleswig-holsteinischen Brunsbüttel ereignet: Nach einem Streit soll ein 29-jähriger einen 25 Jahre alten Bekannten in seiner Wohnung erstochen haben. Anschließend versuchte der Mann sich das Leben zu nehmen: Er begab sich zur Fähre über den Nord-Ostsee-Kanal. Ein Fährmann beobachtete dann, wie der 29-jährige während der Überfahrt plötzlich begann sich selbst mit einem Messer zu verletzten und schließlich über Bord sprang. Mit vereinten Kräften gelang es dem Fährpersonal und Fahrgästen, den Mann aus dem Nord-Ostsee-Kanal zu ziehen und wieder an Bord zu hieven. Parallel dazu wurde der Rettungsdienst alarmiert, der den Mann aufgrund seiner Schnittverletzungen in eine Klinik brachte. Dort gab der Verletzte gegenüber einer Krankenschwester dann an, seinen Bekannten in dessen Wohnung getötet zu haben.
Sofort eilten Polizei, Rettungsdienst und Notarzt zu dem Haus mit mehreren Wohnungen. Die Rettungskräfte konnten aber nur noch den Tod des Mannes feststellen.
Noch am Abend nahm die Kriminalpolizei die Ermittlungen in dem Haus auf. Spezialisten der Spurensicherung untersuchten den Tatort und versuchen nun, den Tathergang zu rekonstruieren.

© westkuesten-news.de / Florian Sprenger
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Unsere O-Töne
O-Ton Farhad Parchehbafiyeh, Anwohner: "Ich wurde von einem Bekannten angerufen und gebeten hier als Dolmetscher zu helfen. Ein Mitbewohner hat erzählt das Täter und Opfer (Nennt Namen) hier zusammen gegessen haben und eine Flasche Wodka getrunken haben. Dann ist das wohl passiert. Habe auch gehört das sich jemand auf der Fähre mit einem Messer selbst verletzt haben und ins Wasser gesprungen sein soll. Der Verstorbene hatte auch ein Kind. Die Mutter des Kindes war auch hier als die Polizei hier war. Wir haben dann den Täter gesucht. Die Frau und ein Bekannter haben dann die Wohnungstür geöffnet und da lag er dann, da war er aber schon tot, mit Schnittverletzungen am Hals. Dem Bekannten geht es ganz schlecht, er ist fertig. Waren gute Freunde. Mir tut das auch weh, obwohl ich ihn nicht so gut kannte. Beide waren eigentlich gute Menschen.  Ich war ganz schockiert als ich den Anruf bekam und hielt das erst für einen Witz...."

    Unsere Bilder
  • Totale des Wohnhauses, Polizeiabsperrung
  • Mehrere Polizeifahrzeuge vor Ort
  • Streifenwagen fährt ab
  • Blick auf Haustür, Klingelschilder
  • Spurensicherung in weißen Anzügen vor dem Haus
  • Ermittler machen Fotos, öffnen Haustür, gehen ins Haus
  • Spurensicherung im Haus
  • Leichenwagen vor Ort, Sarg wird verladen
  • Schnittbilder

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