NEWSID: 2131
Datum: 09.03.2021 - 14:33 Uhr | Schleswig-Holstein

Güllestutzen von Traktorgespann ragt in Gegenverkehr: Milchwagen weicht aus und kippt in Graben - Fahrer schwer verletzt

Fahrzeug war mit 26.000 Litern Molke beladen - Tankdeckel nach Unfall undicht - Feuerwehr muss eingeschlossenen Fahrer befreien - Fahrzeug muss für Bergung leergepumpt werden

Güllestutzen von Traktorgespann ragt in Gegenverkehr: Milchwagen weicht aus und kippt in Graben - Fahrer schwer verletzt: Fahrzeug war mit 26.000 Litern Molke beladen - Tankdeckel nach Unfall undicht - Feuerwehr muss eingeschlossenen Fahrer befreien - Fahrzeug muss für Bergung leergepumpt werden

Datum: 09.03.2021 - 14:33 Uhr
Ort: Stolk bei Schleswig / Schleswig-Holstein / Kreis Schleswig-Flensburg

Ein in den Gegenverkehr ragender Tankstutzen eines Traktorgespanns hat am Dienstag Nachmittag offenbar einen schweren Unfall auf einer Landstraße bei Stolk nahe Schleswig ausgelöst - Der Fahrer des entgegenkommenden Milchtankwagens verunglückte bei einem Ausweichmanöver und wurde schwer verletzt.
Nach ersten Erkenntnissen war der Fahrer des 40-Tonners auf der Kreisstraße 49 in Richtung der Ortschaft Stolk unterwegs. Sein Lastzug war zu diesem Zeitpunkt mit 26.000 Litern Molke voll beladen. Auf der Landstraße kam ihm dann ein Traktor mit Gülleanhänger entgegen - doch dessen Tankstutzen ragte in den Gegenverkehr. Der Fahrer des Lastzuges versuchte auzuweichen, um einen Unfall zu vermeiden - doch dieses Unterfangen misslang mit dem voll beladenen Tankzug gründlich. Das Fahrzeug kam nach rechts von der asphaltierten Straße ab und fuhr in den Grünstreifen. Dort gab es dann kein Halten mehr - Der Tankzug kippte auf die rechte Seite.
Da der Fahrer in seiner Fahrerkabine eingeschlossen war, rückten neben Notarzt und zwei Rettungswagen auch mehrere Feuerwehren an. Sie mussten die Frontscheibe der Sattelzugmaschine entfernen, bevor sie den schwer verletzten Fahrer befreien konnten. Er wurde in eine Klinik eingeliefert.
Der Fahrer des Traktorgespanns erlitt einen Schock und musste behandelt werden.
Durch den Unfall wurden auch die Tankdeckel des Aufliegers undicht. Mehrere Liter Molke traten aus und sammelten sich im Straßengraben. Daher wurde auch der Gefahrgutzug der Feuerwehr alarmiert.
Die Bergung wird wahrscheinlich bis zum Abend andauern, da die Molke erst in ein Ersatzfahrzeug umgepumpt werden muss, bevor der umgekippte Lastzug geborgen werden kann.
Die Polizei hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen.

© westkuesten-news.de / Sebastian Iwersen
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Unsere O-Töne
O-Ton Frank Herch, Pressesprecher Feuerwehr: "Wir hatten die Situation dass ein Traktor und ein Milchlaster sich begegneten, wobei der Außenspiegel des Milchlasters mit dem Trecker touchierte. Daraufhin hat der Fahrer des Milchlasters sich erschreckt, ist ausgewichen und in den Graben gefahren. Wir haben einen verletzten Fahrer vorgefunden, zudem trat Molke aus den Belüftungsdeckeln aus. Der Fahrer war eingeschlossen und musste über die Frontscheibe befreit werden. Wir haben den Gefahrgutzug und die Wasserbehörde angefordert, um mögliche Umweltschäden zu begutachten. Wahrscheinlich muss hier auch noch Molke aufgenommen werden bevor das Fahrzeug umgepumpt und geborgen werden kann..."

    Unsere Bilder
  • Totale der Unfallstelle
  • Lastzug liegt auf der Seite im Graben, Blick auf Tankauflieger
  • Feuerwehr und Rettungsdienst versorgen eingeschlossenen Fahrer
  • Fahrer wird befreit
  • Molke im Straßengraben
  • Traktorgespann steht auf Feld, Gülleanhänger mit Tankstutzen
  • Feuerwehr untersucht Tankzug
  • Polizei bei Ermittlungen, guckt in Fahrerkabine
  • Zahlreiche Einsatzfahrzeuge vor Ort, Straße voll gesperrt
  • Schnittbilder

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