NEWSID: 2135
Datum: 19.03.2021 - 15:28 Uhr | Schleswig-Holstein

Jugendliche will von Autobahnbrücke springen und löst schweren Unfall aus: Vier Autos krachen bei Bremsmanöver ineinander - Fünf Schwerverletzte

Autobahn voll gesperrt - Feuerwehr und Rettungsdienst können Jugendliche zurückhalten - Insgesamt sieben betroffene Autoinsassen

Jugendliche will von Autobahnbrücke springen und löst schweren Unfall aus: Vier Autos krachen bei Bremsmanöver ineinander - Fünf Schwerverletzte: Autobahn voll gesperrt - Feuerwehr und Rettungsdienst können Jugendliche zurückhalten - Insgesamt sieben betroffene Autoinsassen

Datum: 19.03.2021 - 15:28 Uhr
Ort: A23 bei Nordhastedt / Schleswig-Holstein / Kreis Dithmarschen

Schwerer Unfall am Freitagnachmittag auf der A23 bei Nordhastedt im Kreis Dithmarschen: Nach ersten Erkenntnissen wollte eine Jugendliche in selbstmörderischer Absicht von der über die Autobahn führenden Brücke springen - und löste so eine folgenschwere Karambolage mit vier Beteiligten Autos und fünf Schwerverletzten aus.
Ein aufmerksamer Autofahrer hatte die Situation beobachtet und nachfolgende Autos gewarnt. Der Fahrer eines Volvo erkannte die Gefahr rechtzeitig und brachte sein Auto zum Stehen - den Fahrern der die ihm nachfolgenden Wagen gelang dies aber nicht mehr. Zunächst krachte ein Skoda in das Heck des Volvo, kurz darauf fuhr in Mercedes in die Unfallstelle. Zuletzt erkannte auch der Fahrer eines Mercedes Sprinter die Situation zu spät und fuhr ebenfalls auf.
Nach den ersten Notrufen löste die Rettungsleitstelle Großalarm aus: Mehrere Feuerwehren, Rettungswagen und Notarzt wurden an die Unfallstelle alarmiert, um die Verletzten zu versorgen. Parallel dazu konnten die Rettungskräfte das junge Mädchen von der Brücke in Sicherheit bringen und in ein Krankenhaus einliefern.
Die Feuerwehr musste einen der verunfallten Wagen mit einer Seilwinde unter der Leitplanke herausziehen, bevor die verletzte Beifahrerin befreit werden konnte.
Insgesamt fünf Autoinsassen erlitten bei dem Unfall schwere Verletzungen. Sie wurden in umliegende Kliniken eingeliefert. Zwei Insassen blieben körperlich unversehrt.
Die A23 war für längere Zeit in beiden Richtungen voll gesperrt.

© westkuesten-news.de / Florian Sprenger
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Unsere O-Töne
O-Ton Karsten Wiechert, Feuerwehr Albersdorf: "Wir bekamen um zirka 14 Uhr einen Alarm auf der A23 Person droht von der Brücke zu springen. Auf der Anfahrt wurde uns schon mitgeteilt, dass vier PKWs einen Auffahrunfall verursacht hatten mit insgesamt sieben verletzten Personen. Unsere Aufgabe bestand darin die Einsatzstelle abzusichern. Eine Person mussten wir befreien, da sich das Fahrzeug unter der Leitplanke verkeilt hatte. Jetzt sind wir noch mit den Aufräumarbeiten beschäftigt und rücken anschließend wieder ein. Auf diesem Teilstück hatten wir schön öfters heftige Unfälle mit sehr hohen Geschwindigkeiten und rücken sehr häufig aus. Insgesamt waren wir mit drei Wehren und 40 Rettungskräften im Einsatz."

    Unsere Bilder
  • Totale der Einsatzstelle auf A23
  • Zahlreiche Rettungswagen vor Ort, Rettungsgasse, weitere Fahrzeuge rücken an
  • Blick auf Brücke, Rettungswagen auf der Brücke über Autobahn
  • Total zerstörte Unfallwagen auf Autobahn, Verletzte werden versorgt
  • Mercedes wird mit Seilwinde aus Leitplanke gezogen
  • Verletzte werden zum Rettungswagen gebracht, Sanitäter mit Trage
  • Abfahrt Rettungswagen und Notarzt
  • Blick von Brücke auf Unfallstelle
  • Feuerwehr bei Aufräumarbeiten
  • Abschleppdienst vor Ort
  • Schnittbilder

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